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04.-06. Februar 2011
Messe Hund in Winterthur
Die Messe in Winterthur war wieder einmal sehr gut besucht. Wir hatten sehr viele interessante Gespräche. Bei den meisten ging es dabei wieder einmal um die Epilepsie. Wir wurden von einer Homöopathin über die Zusammenhänge von Epilepsie als Impfreaktion und Spot-ons aufgeklärt. Dieses vermuteten wir zwar schon seit längerer Zeit, konnten dies leider bisher aber nie beweisen, da die Pharama-Unternehmen dies ja auch eminent abstreiten und alles tun damit keine Studien in diesem Bereich angestoßen werden.
Frau Schwegler konnte diese Art von Anfällen mit Homöopathie bisher sehr gut in Griff bekommen - eine kleine Hoffnung für den einen oder anderen Epi-Hund.
Wir konnten wieder ca. 20 Blutproben von Hunden nehmen, dabei half uns Frau Mausberg von der Uni Bern. Diese wurden direkt von ihr dann auch mitgenommen und gleich an der Uni verarbeitet und eingelagert.
Vielen herzlichen Dank nochmals an alle Beteiligten und diejenigen die uns so aktiv unterstützen!
20.01.2011
1. Stammtisch vom Förderverein - Bezirk Deutschland Süd
Es gab viele private Gespräche und natürlich ging es hauptsächlich um unsere Hunde. Auch über unsere geplante Arbeit des Fördervereins wurde gesprochen.
Am Ende machten wir dann zusammen gleich den Termin für das nächste Treffen aus: 16.März 2011 auch wieder ab 19.00 Uhr im Wiley-Club in Neu-Ulm! Jeder willkommen,bitte aber um Anmeldung für die Tischplanung - Danke!


10.01.2011
Besuch bei Fr. PD. Dr. Ina Pfeiffer genocanin, an der Uni Kassel
Es wurden 2010 lange Gespräche geführt und seit Kurzem wurde nun genocanin der Kooperationspartner des Fördervereins. Dieser ist für die Einlagerung der Blutproben zuständig. Zusätzlich werden in Zukunft neben der zertifizierten Erstellung von DNA-Profilen für die Mitglieder des Fördervereins auch weitere molekulargenetische Auswertungen durchgeführt. (z.B. Erbfehlerdiagnostik bei ca. 20 verschiedenen Tests für eine gesunde Zuchtplanung, Abstammungsnachweis, Identitätsnachweis, Merkmalnachweis, usw.)
Diese sind neben den offiziellen, unter anderem staatlich unterstützten Studien der Universität Bern und München eine wichtige Möglichkeit um eigene Erkenntnisse für Zuchtplanung, Therapie und psychologische Hilfe ermitteln zu können.
Frau Fahrenschon, Frau Steinwitz und Frau Giuliano wurden herzlich am Montag Mittag im Labor an der Uni Kassel/genocanin von Frau PD Dr. Pfeiffer begrüßt.
Hautnah wurde direkt an einer Blutprobe gezeigt wie der Ablauf im Labor ist. Eine DNA wurde live isoliert und der DNA-Strang sichtbar gemacht. Das hat schwer beeindruckt und wird das ganze Leben lang den drei Frauen in Erinnerung bleiben. Frau PD Dr. Pfeiffer erklärte sehr lebendig die Zusammenhänge von Ihrer Arbeit. Erfolge gleichvoll wie Schwierigkeiten wurden von ihr aufgezeigt und somit die langwierige Arbeit eines Genetikers.
Neben einem Rundgang im Labor und den genauen Erklärungen von den Umsetzungen der DNA Auswertungen wurden die weiteren Aktivitäten zwischen genocanin und dem Förderverein erörtert und festgelegt. Dabei wurden auch interessante Preise für unsere Mitglieder für die Erstellung von DNA-Profilen mit Zertifikat beschlossen, gerade für Züchter mit mehreren Hunden sehr interessant.
22.- 24.10 2010
Animal Messe in Stuttgart
Einen regen Austausch führten wir auch in der Halle 6 und 8, den sogenannten Hundehallen, sowie direkt beim VDH.
Wir mussten zu unserem Bedauern feststellen, dass manche Rasseclubs die Augen vor vorhandenen Krankheiten weiterhin lieber verschließen wollen und kein Interesse an einer Verbesserung des Gesundheitsstandes in der Rasse wünschen. Jedoch waren das zum Glück nur wenige Clubs.
Ein positiver Austausch erfolgte mit den betroffenen Hundebesitzern und sehr engagierten Züchtern. Dies zeigt sich auch in unserer tagtäglichen Arbeit am Telefon oder E-Mail.
Konkret konnte festgestellt werden, dass auch an dieser Messe das Hauptthema Epilepsie war.
11.10.2010
Besuch bei Fr. PD Dr. Andrea Fischer an der LMU München
Nach einer kleinen Klinikführung besprachen wir die wichtigsten Themen die zur Zeit anliegen und die Projekte, die in Zukunft geplant sind. Dabei konnten wir viele Gemeinsamkeiten feststellen und werden nun in der Zukunft noch enger zusammen rücken. Fr. Hülsmeyer, die die Border-Collie-Epi-Studie durchgeführt und abgeschlossen hat, informierte uns zu dieser. Außerdem dürfen wir nächstes Jahr auf die abschließende Epi-Studie beim Australian Shepard von Fr. Weissl gespannt sein.

Sonstige Aktivitäten des Fördervereins 2010